Archiv

Ein Blick ins Archiv. Zurück zu großartigen Ausfahrten und unserem Vereinsleben

Sommerprogramm 2022 - Archiv

Erfolgte Arbeitseinsätze, Ausfahrten und sonstige Termine der Abteilung.
TerminAktionInfoAnspruch
30.4.ArbeitstourWir machen unser Bootshaus fit für die Saison
1.5.AnpaddelnLandsberg am Lech♦/♦♦
8.5.AmmerDa der Kanutriathlon leider entfällt geht es auf die Ammer. Ein weiterer Klassiker, aber deutlich leichter. Mit Anna und Kevin.♦♦
21.5.Obere IsarPer Bootswagen ins Karwendel. ♦♦
26.-29.5.Bregenzer Wald und AllgäuLanges Wochenende: Erst zwei Tage Bregenzer Wald, sofern die Bedingungen passen
(Ansprechpartner auch Matthias), dann am Wochenende Allgäu mit unserem Allgäu-Experten Bernd
(Teilnahme auch ohne Brückentag möglich).
♦/♦♦
10.-16.6.Pfingstfahrt LoferTeilnahme auch über kürzere Zeiträume möglich
(ggf. auch Bahnanreise). Auch für Neueinsteiger, die vorher fleißig auf der Floßgasse waren.
♦/♦♦
2.-3.7.EinsteigerwochenendeAm ersten Juliwochenende möchten wir eine Ausfahrt mit leichtem Wildwasser für Anfänger und Genießer anbieten. Als Ziel bietet sich der Lech an mit 50 km unverbautem Kiesbett, traumhaft türkisblauem Wasser und wunderschöner
Bergkulisse.
29.7.VereinsrennenDas Kultevent mit sportlichem Wettkampf und Grillen. Start um 18 Uhr, Aufbau ab 16 Uhr.
♦ Leicht auch für Einsteiger geeignet
♦♦ WW II bis III
♦♦♦ WW III und mehr
Nur für erfahrene Wildwasserkanuten

2021

Am Montag den 21.06. um 17 Uhr fand wieder ein Einsteigertraining an der Floßlände statt.

Pfingstausfahrt nach Wildalpen

Bei der großen Vereinsausfahrt 2021 befuhren wir die Salza nicht nur mit Kajaks. Unser inoffizielles Vereinsmaskottchen „Norbert“ (ein aufblasbares Einhorn) begleitete uns nach Wildalpen. Dies ist eine kleine Gemeinde in der Steiermark, die sich schon auf Paddler eingestellt hat, liegt sie doch direkt an der wettkampfreifen Walze und der Slalomstrecke der Salza. Acht Tage verbrachten wir dort, und die Einhorn-Begleitung blieb nicht die einzige verrückte Idee, aber dazu später mehr.

Die Gstatterbodenstrecke an der Enns in den Wildalpen
Gstatterbodenstrecke an der Enns

Wir paddelten täglich einen etwa 3 Stunden langen Streckenabschnitt des Wildwasserflusses und genossen dabei einzigartige Landschaften sowie beeindruckende „Spielstellen“ wie zum Beispiel das „Plumpsklo“, eine Walze, an der die fortgeschrittenen Fahrer ihre spektakulären Stunts übten. Doch auch für die Anfänger hatten die Strecken ihren Reiz. Jeden Tag wurden wir herausgefordert, uns neuen, schwierigeren Situationen zu stellen, wobei die Übungsleiter uns individuell unterstützten und uns Tipps gaben. Obwohl man sich immer locker mit ihnen unterhalten kann, werden jedem auch seine persönlichen Grenzen klar gemacht – und dafür möchte ich hier meinen Dank aussprechen.

Ihr habt uns alle sicher und unverletzt, bis auf ein paar kleinere Blessuren, wieder nach München gebracht. Und das, obwohl wir es Euch mit zahlreichen „Schwimmern“ und verrückten Einlagen nicht immer leicht gemacht haben. Wobei die Übungsleiter auch selbst kreativ wurden und die Walze nicht nur im Kajak, sondern auch abends mit einem beleuchteten Outdoor-Sofa rockten! Allgemein ist die Stimmung untereinander die ganze Zeit über sehr entspannt gewesen, und man hat sich sowohl beim Paddeln als auch beim gemeinschaftlichen Kochen, bei Brettspielen oder abends am Lagerfeuer besser kennen gelernt. Apropos kochen, wir hatten drei Kochteams, die – mit Hilfe aller – wahnsinnig gutes Essen für teilweise über 20 Leute zauberten. Auch an Euch hier ein großes Dankeschön.

Spaß mit Norbert in der Saalach bei Lofer
Norbert im Einsatz

So – aber nun zurück zu Norbert. Das Plastikeinhorn machte uns zur Attraktion des Campingplatzes – einmal als er von einem, oder sogar mehreren unserer Paddler (wie schon das Sofa) ebenfalls in die Campingplatz-eigene Walze gefahren wurde – und ein anderes Mal als er, auf dem Dach des Busses festgeschnallt, einige kleine Rundfahrten unternahm. Als uns dann auch noch der Bootsanhänger auf dem Parkplatz abfiel, waren wir nicht mehr nur Attraktion, sondern auch Gespött. Ich denke, einige der anwesenden Polen und Tschechen werden uns so schnell nicht mehr vergessen… (Julia)

Paddeln im Allgäu

Ende Mai ist eine kleine Gruppe ins Allgäu gefahren. Auf den dortigen Flüssen gibt es zahlreiche Abschnitte mit leichtem bis mittelschwerem Wildwasser. Da es öfters schwierigere, jedoch immer gut umtragbare Stellen gibt, kommen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Am Samstag sind wir wegen des unbeständigen Wetters nur die Vils gefahren. Da die Vils eigendlich ‘nur’ WW 2 ist sind einige von uns auch das deutlich schwerere Kernstück (mit einigen kräftigen Walzen), bzw. die unterste Stufe davon gefahren. Abends haben wir ein zufällig am Alpsee stattfindendes Radiofestival unsicher gemacht und uns durch zahlreiche Foodtrucks durchprobiert. Am nächsten Tag warteten die untere Breitach sowie die Ostrach und Iller auf uns. Besonders lustig fand ich den kurzen Rapid auf der Iller, der im Spielboot zu fahren durchaus fordernd war.

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